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Die
Fleckviehrasse stammt ursprünglich aus der Schweiz. Im Tal des Flusses Simme
wird schon im Mittelalter eine gescheckte Rinderrasse erwähnt. Systematische
Züchtungen begannen im 19. Jahrhundert, schon bald avancierte Bayern neben
der Schweiz zu einem der führenden Zuchtgebiete des Fleckviehs. Deutsches
Fleckvieh ist weltweit verbreitet. Es wird in Rinderpopulationen auf allen
Kontinenten eingekreuzt. Es hat sich als außerordentlich effektiv erwiesen,
durch Fleckvieh-Kreuzungen die Fleischproduktion einheimischer Rassen zu
steigern sowohl in Nord- und Südamerika, als auch in Afrika Asien und
Australien. |
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Dank
seiner alpinen Herkunft ist das Deutsche Fleckvieh außerordentlich
anpassungsfähig, was klimatische Bedingungen anbelangt. Hitze und Kälte
stellen die Rinder vor keinerlei Probleme, dabei sind sie genügsam -
einfaches Grasen genügt um hochklassige Leistungen zu erzielen. Allein in
Deutschland gibt es 4,5 Millionen Kopf Fleckvieh. Der überwiegende Teil ist
in Bayern (3,8 Millionen) und Baden-Württemberg (650.000) anzutreffen. Die
durchschnittliche Jahresleistung einer Herdbuch-Kuh im Jahr 1998 bezifferte
sich auf 6.200 kg Milch, die bei einem Fettgehalt von 4,5 Prozent einen
Eiweißanteil von 3,4 Prozent aufwies. |
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Die
tägliche Zunahmerate beim Mästen betrug 1.315 g und der Fleischanteil beim
geschlachteten Tier 69,4 Prozent! Ein Wert, der vor allem für
Fleischproduzenten besonders interessant ist. |
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